Hospizabend

mit Michael Strodt

Bevor ich es nicht mehr sagen kann.

Meine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Unfall, schwere Krankheit, Demenz: Es gibt Lebenssituationen, in denen wir unerwartet auf die Versorgung durch andere angewiesen sein können. Heute die gewünschte medizinische Betreuung für den Fall festzulegen, dass man sich selbst irgendwann einmal dazu nicht mehr äußern kann – das ist sinnvoll und möglich: mit einer Patientenverfügung. Oftmals verhindern aber Hilflosigkeit und die Scheu, sich mit dem eigenen Ende auseinanderzusetzen, die Niederschrift einer eigenen Patientenverfügung. Wie soll man es anfangen, eine Patientenverfügung richtig und verständlich zu formulieren, welche Situationen sind überhaupt denkbar? Der Dokumentarfilm "Bevor ich es nicht mehr sagen kann. Meine Patientenverfügung" stellt zwei Menschen vor, die sich aus unterschiedlichen Beweggründen dem Thema Patientenverfügung genähert haben. Er zeigt, was beim Verfassen einer Patientenverfügung bedacht werden sollte, wo man Informationen bekommt und wer sonst noch eine Hilfe bei diesem komplexen Thema sein kann. Ergänzend kommen Fachleute zu Wort, die sich aus beruflicher Sicht mit dem Thema Patientenverfügung befassen. So beispielsweise der Pfarrer, Sterbe- und Trauerbegleiter Wolfgang Picken, der Mediziner Dr. Matthias Kochanek, der als Oberarzt auf einer internistischen Intensivstation arbeitet, oder Professor Dr. Hans Lilie, Direktor des Interdisziplinären Zentrums Medizin-Ethik-Recht in Halle- Wittenberg. Mit diesem Hospizabend wollen wir informieren und motivieren, frühzeitig die Dinge zu regeln, die möglicherweise später einmal eintreten können. Der Film und die anschließende Aussprache soll dabei helfen.


Termin : Dienstag, den 28. Mai 2013 um 19:30 Uhr
Ort :
im Konferenzraum des Hümmling Krankenhaus in Sögel
Referent :
Michael Strodt (Krankenhausseelsorger)
Anmeldung :
bei Michael Strodt (Tel. 05952 / 209 25 42)

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