Sterbebegleitung

Wir begleiten kranke und sterbende Menschen zuhause, im Krankenhaus oder der Pflegeeinrichtung. Der ambulante Hospizdienst bietet sterbenden Menschen, Angehörigen und Trauernden Unterstützung durch geschulte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Begleitung erfolgt im häuslichen Umfeld bzw. in gewohnter Umgebung und geschieht in Würde, mit Respekt und unter Achtung des ganzen Menschen und seiner Bedürfnisse. Sie ergänzt dabei den Einsatz der häuslichen Krankenpfege.

Trauerbegleitung

Eine wichtige Aufgabe ist die Begleitung trauernder Menschen. So bieten wir z.B. im Hümmling Hospital ein Gesprächscafé für Trauernde an. Es ist kein Café der üblichen Art, denn es handelt sich um eine geleitete Trauergruppe, die für Frauen und Männer jeden Alters offen ist. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr geben wir damit der Trauer im Alltag Raum und wollen neue Kraft schöpfen durch den Gedanken- und Gesprächsaustausch mit anderen Betroffenen. Denn Trauer ist ein notwendiger Prozess zur Gesundung von Seele und Körper. Auch durch eine Auszeit im Kloster oder Einzelbegleitungen.

Ehrenamtliche Helfer

Den Hospizdienst leisten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine entsprechende Ausbildung haben, die sich regelmäßig weiterbilden und fachlich begleitet werden. Sie arbeiten überkonfessionell und auf der Basis eines christlichen Menschenbildes. Sie begleiten Menschen unabhängig von ihrer Abstammung, ihrem Geschlecht, ihrer Rasse, ihrer Herkunft und Heimat, ihres Glaubens oder ihrer politischen Überzeugung. Verschwiegenheit ist ihnen ein besonders Anliegen.

Hospizabend

Die Qualität unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet sich durch ihre Hilfsbereitschaft, Empathie und offene Haltung aus. Insbesondere durch ihre spezielle Schulung in der Begleitung Sterbender und Angehöriger wollen und können wir die Menschen die Begleitung erfahren möchten, mit ihren individuellen Wünschen und Problemen da abholen wo sie gerade stehen. Jeden letzten Dienstag im Monat treffen wir uns um 19.30 Uhr zum Hospizabend im Konferenzraum des Hümmling Krankenhauses.

Öffentlichkeitsarbeit

Wir setzen uns in der Öffentlichkeit dafür ein, die Unterstützung der Betroffenen auch weiterhin zu fördern. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Begleitungen noch bekannter zu machen. Außerdem wollen wir mit Ausstellungen, Konzerten und unseren öffentlichen Veranstaltungen die Akzeptanz der Bevölkerung für ein würdevolles Sterben zu Hause weiter fördern und den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer durch Aufklärung und Schulungen für alle Beteiligten leichter werden lassen.

Hospiz macht Schule

Seit vielen Jahren erzählen wir nun schon bei Lebensbilderabenden in Bildungshäusern oder bei Projektwochen in Schulen, aber auch in Gruppen und Vereinen von unseren Erfahrungen aus der Hospizbegleitung. Mit unserem neuen Projekt Hospiz macht Schule haben wir es uns jetzt noch einmal neu zum Ziel gesetzt, durch Projektunterricht an Schulen Kinder und Jugendliche mit dem Thema "Tod und Sterben" nicht allein zu lassen. Im geschütztem Rahmen sollen sie die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die sie zum Thema Abschiednehmen - Lebensende bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen.

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